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Infos rund um die Corona-Impfung von Biontech und Pfizer

Infos zur Corona-Impfung von Biontech und Pfizer


Wie genau wird die Impfung verabreicht?
Eine vollständige Immunisierung besteht aus zwei Dosen á je 30 µg mRNA in einem Volumen von je 0,3 ml besteht. Diese beiden Dosen werden intramuskulär in den Oberarm im Abstand von drei Wochen verabreicht. Ein zeitlicher Abstand von 17 bis 21 Tagen gilt dabei als ein »normaler« Abstand zwischen den beiden Impfdosen.


Was ist, wenn die zweite Impfdosis früher oder später erfolgt?
Wird die zweite Dosis vor dem Tag 17 nach der ersten Dosis verabreicht, muss diese Impfung nicht wiederholt werden. Vergehen mehr als 21 Tage zwischen der ersten und der zweiten Dosis, sollte die zweite Dosis zum frühestmöglichen Zeitpunkt geimpft werden. Auch in diesem Fall ist eine Wiederholungsimpfung nicht erforderlich.


Kann man mit zwei verschiedenen Impfstoffpräparaten impfen?
Nach dem aktuellen Stand des Wissens ist der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer nicht durch ein anderes Covid-19-Impfstoffprodukt ersetzbar, denn bisher wurde die Sicherheit und Wirksamkeit eines Impfregimes mit gemischten Produkten nicht untersucht. Daher sollten Personen, die eine Impfung mit demCovid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer beginnen, die Impfung auch mit diesem Produkt abschließen.


Können bei einer Impfung zum Schutz vor Covid-19 auch andere Impfungen wie gegen Tetanus oder Grippe verabreicht werden?
Normalerweise sind beim Einsatz von Totimpfstoffen, zu denen der Biontech/Pfizer-Impfstoff gehört, keine Zeitabstände zu anderen Impfungen einzuhalten, auch nicht zu Impfungen mit einem Lebendimpfstoff wie zum Beispiel der Mumps-Masern-Röteln-Vakzine. Da jedoch bisher keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit hinsichtlich simultan oder zeitnah verabreichter anderer Impfstoffe vorliegen, sollte der Covid-19-Impfstoff zunächst nicht zusammen mit anderen Impfstoffen verabreicht werden.

Eine Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer kann nach einem Mindestabstand von 14 Tagen vor oder nach der Verabreichung eines anderen Impfstoffs wie der Grippeimpfung erfolgen. Wird versehentlich innerhalb von 14 Tagen nach einer anderen Impfung gegen Covid-19 geimpft, muss mit keinem der beiden Impfstoffe erneut geimpft werden.


Können sich Personen mit einer akuten oder einer früheren SARS-CoV-2-Infektion impfen lassen?
Eine vorangegangene symptomatische oder asymptomatische SARS-CoV-2-Infektion stellt keine Kontraindikation für die Impfung dar.
Allerdings sollte die Impfung von Personen mit einer bekannten akuten SARS-CoV-2-Infektion aufgeschoben werden, bis die Person von der Erkrankung genesen ist und die Kriterien für die Aufhebung der Isolierung erfüllt sind. Generell sollte die Impfung bei akuten Infekten mit Fieber verschoben werden.


Können sich Personen, die zuvor eine passive Antikörpertherapie gegen Covid-19 erhalten haben, impfen lassen?
Derzeit gibt es noch keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer bei Personen, die im Rahmen der Covid-19-Behandlung monoklonale Antikörper oder Rekonvaleszenzplasma erhalten haben.
Die Impfung sollte als Vorsichtsmaßnahme bis zum Vorliegen zusätzlicher Informationen um mindestens 90 Tage verschoben werden, um eine Störung der impfstoffinduzierten Immunantwort durch die Antikörperbehandlung zu vermeiden.


Was ist mit Personen, die Kontakt zu SARS-CoV-2-Infizierten hatten?
Es ist nach derzeitigem Kenntnisstand unwahrscheinlich, dass die Impfung von Personen nach einer bekannten SARS-CoV-2-Exposition eine wirksame Strategie zur Verhinderung einer COVID-Erkrankung darstellt. Daher sollten sich Personen mit einer bekannten SARS-CoV-2-Exposition erst nach Ablauf der Quarantänezeit impfen lassen, um eine mögliche Exposition des Gesundheitspersonals und anderer Personen während des Impftermins zu vermeiden.


Was ist bei Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen wie Heimen und Haftanstalten leben, zu beachten?
Für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen des Gesundheitswesens leben wie Langzeitpflegeeinrichtungen, in denen es wiederholt und über lange Zeiträume zu einer Exposition und Übertragung von SARS-CoV-2 kommen kann, können Bewohner auch bei einer bekannten Covid-19-Exposition geimpft werden. Dies soll in Deutschland über mobile Impfteams erfolgen.
Dies gilt auch für Bewohner anderer Gemeinschaftseinrichtungen wie Justizvollzugsanstalten und Haftanstalten oder Obdachlosenunterkünfte mit einer bekannten Covid-19-Exposition, die ebenfalls geimpft werden können, um angesichts des erhöhten Risikos für Ausbrüche in diesen Einrichtungen Verzögerungen und verpasste Gelegenheiten für die Impfung zu vermeiden.
Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit einer Exposition, die auf die Ergebnisse von SARS-CoV-2-Tests warten, können geimpft werden, wenn kein starker Verdacht auf Covid-19 besteht. Wenn zum Beispiel einrichtungsweite Tests durchgeführt werden, weil es in der Einrichtung zu Expositionen gekommen ist, und diese Tests mit einem Zeitraum zusammenfallen, in dem eine Impfaktion geplant ist, können die Personen, bei denen kein starker Verdacht auf Covid-19 besteht, geimpft werden.


Wann ist die Impfung kontraindiziert?
Wenn beim Impfling eine akute, fiebrige Erkrankung vorliegt, sollte die Impfung verschoben werden. Bei Personen unter antikoagulativer Therapie, bei denen eine intramuskuläre Applikation kontraindiziert ist, muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung für oder gegen die Impfung vorgenommen werden.


Können sich Personen mit Vorerkrankungen impfen lassen?
Der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer kann auch Personen mit Grunderkrankungen verabreicht werden, wenn sie keine Kontraindikationen für die Impfung aufweisen. Denn gerade Personen mit Vorerkrankungen zählen zu den Risikogruppen und wurden in die klinischen Studien aufgenommen. Die Daten der Phase II/III zeigten ähnliche Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile bei Personen mit Grunderkrankungen, einschließlich solcher, die ein erhöhtes Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung darstellen, wie bei Personen ohne.


Können sich immungeschwächte Personen impfen lassen?
Personen mit einer HIV-Infektion, anderen immunsupprimierenden Erkrankungen oder Personen, die immunsuppressive Medikamente einnehmen oder die sich einer immunsuppressiven Therapie unterziehen, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für schweres Covid-19. Es liegen derzeit keine Daten vor, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bei diesen Personengruppen zu belegen. Zwar wurden Personen mit stabiler HIV-Infektion in die klinischen Studien der Phase II/III eingeschlossen. Allerdings sind die Daten für diese Gruppe noch nicht ausgewertet.
Immungeschwächte Personen können trotzdem gegen Covid-19 geimpft werden, wenn keine Kontraindikationen für die Impfung bestehen. Sie sollten jedoch über das unbekannte Sicherheitsprofil und die noch nicht belegte Wirksamkeit des Impfstoffs bei immungeschwächten Bevölkerungsgruppen sowie über das Potenzial für eine reduzierte Immunantwort und die Notwendigkeit, weiterhin alle aktuellen Richtlinien zum Schutz vor Covid-19 zu befolgen, aufgeklärt werden.


Können sich Kinder und Jugendliche impfen lassen?
Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren gehören zu den Personen, für die der Covid-19-Impfstoff gemäß der Notfallzulassung indiziert ist. Die Zwischenanalyse der klinischen Phase II/III-Studie umfasste 153 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren, wobei keine Sicherheitsbedenken festgestellt wurden. Obwohl die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs in dieser Altersgruppe begrenzt sind, gibt es keine biologisch plausiblen Gründe dafür, dass sich die Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile von denen unterscheiden, die bei Personen ab 18 Jahren beobachtet wurden.
Da der Impfstoff bislang nicht an Kindern untersucht wurde, ist er für Personen jünger als 16 Jahre nicht zugelassen.


Dürfen Schwangere geimpft werden?
Beobachtungsdaten deuten an, dass Schwangere trotz eines geringen absoluten Risikos ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer SARS-CoV-Infektion haben. Derzeit liegen jedoch noch keine Daten zur Sicherheit von Covid-19-Impfstoffen bei Schwangeren vor. Es laufen bereits Tierstudien zur Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität, deren Ergebnisse in Kürze erwartet werden; Studien an Schwangeren sind geplant.
mRNA-Impfstoffe sind keine Lebendimpfstoffe. Die mRNA im Impfstoff wird durch normale zelluläre Prozesse schnell abgebaut und gelangt nicht in den Zellkern. Nach derzeitigem Kenntnisstand halten Experten es für unwahrscheinlich, dass mRNA-Impfstoffe ein Risiko für Schwangere oder ihr ungeborenes Kind darstellen.

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